Eigene Erfahrungen 
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. . . Seit vielen Jahren begleiten mich Hunde Ich bin an Erfahrungen reicher geworden und die Hunde haben mich vieles gelehrt.... Zuneigung, Geduld, Rücksicht auf die Be- dürfnisse des Hunde eingehen, Konsequenz, eine klare Linie beibehalten und individuelle Persönlichkeit und Veranlag- ungen der Hunde zu berücksichtigen.
Der Beruf des Hundetrainers ist nicht geschützt, daher habe ich mir selbst eine Lehrzeit auferlegt, und das Fernstudium als Hundeverhaltenstrainerin an der Akademie für Tiernatur- heilkunde (Sitz in der Schweiz) angefangen.Zusätzlich zum Fernstudium gehe ich auf Seminare und Vorträge um mich immer weiter fortzubilden. Es ist wichtig sich verschiedene Trainer und deren Methoden, Aspekte und Wege anzu- schauen, diese zu erörtern und praxisbezogen durch zu arbeiten.
Dazu gehört
auch das Ausselektieren von Methoden und "Hilfsmitteln" welche Schmerzen verursachen (wie. z. B. Schläge, Stachelhalsband,
Würger, Leinenruck, Teletac, etc.), welche ich aus Respekt vor dem Lebewesen Hund, ablehne. Das heißt jetzt nicht, daß ich keine Fehler gemacht habe,
auch ich habe zum Bsp. mit Leinenruck gearbeitet. Auch jetzt noch mache ich
sicher ab und zu Fehler und ich bin meinen Hunden unendlich dankbar, daß sie mir immer noch verzeihen, sie
manchmal nicht ganz verstehen. Das Wichtigste ist, Fehler zu erkennen, sie zu
akzeptieren und daraus zu lernen, es in Zukunft besser zu machen, das Schöne...
die Hunde helfen mir dabei. Natürlich darf hier die Fortbildung durch Vorträge und Seminare nicht fehlen. Dazu gehört auch die Hunde -
Fachliteratur, der Austausch mit anderen Hundetrainern und das praxisbezogene Training, denn man lernt nie aus.
Dazu möchte ich
noch etwas sagen. Es gibt sicher viele Hundetrainer, welche eine längere
Referenz-Liste aufweisen können. Für mich als Rollstuhlfahrerin, ist nicht jedes
Seminar, bzw. nicht jeder Vortrag barriere- frei zugänglich, daher muß ich
manchmal etwas länger auf ein passendes Seminar/Vortrag warten.
Der
Rollstuhl behindert mich jedoch in keinster Weise, Ihnen mein Wissen zu
vermitteln. Wenn es doch zu einer Situation kommt, worin der Rollstuhl ein
Hindernis darstellen sollte (z. B. das Problem Ihres Hundes liegt in Ihrer
Wohnung und ist nur in dieser mit der Anwesenheit des Trainers zu lösen, und Sie
wohnen im 1. Obergeschoß), habe ich keine Probleme Ihnen dies mitzuteilen und Sie unverzüglich an einen
kompe- tenten Hundetrainer weiter zu leiten. Denn hier geht es primär darum, eine Lösung für Sie und Ihren Vierbeiner zu finden. Hier
wäre verletzter Stolz meinerseits, wirklich fehl am Platz.
Viele werden sich nun fragen, wie macht die Frau das mit dem Hund, wie will sie mir gewisse Handlungen zeigen? Sie leben mit Ihrem Hund 24 Stunden am Tag zusammen nicht ich. Daher ist es wichtig, daß der Hund auf Ihre Signale reagiert, denn wenn Sie einen Hund haben, müssen Sie lernen vorausschauend zu denken, sich während des Spaziergangs auf ihn zu konzentrieren. Ich leite Sie an, begleite Sie, gebe Ihnen Hilfestellungen, jedoch die täglichen Hausaufgaben müssen Sie und Ihr Vierbeiner im Alltag alleine als Team absolvieren, natürlich dürfen Sie mich hier auch immer um Rat fragen.
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